Stadtgedächtnis seit 1879
Basler Kartengruss zum Wochenende Nr. 436
Auf der Schützenmatte gab es einen besonderen Service – den Ausschank der Ziegenmilch-Anstalt von J. Moser-Huber. Die Ausschankzeiten waren angeschrieben: «Morgens von 6–8 Uhr / Abends von 4 bis 7 Uhr». Das letzte der historischen Kioskhäuschen steht noch heute in der Südspitze des Schützenmattparks, in der Nähe des Bundesplatzes. Auf der Ansichtskarte aus dem Jahr 1904 ist im Hintergrund der Turm der erst drei Jahre zuvor geweihten ev.-ref. Pauluskirche zu erkennen. Architekt war Karl Moser, der ein Vierteljahrhundert später auch die völlig anders gestaltete Antoniuskirche entwarf.
Den Entwurf für Basels ersten «Volkspark» im Stil englischer Landschaftsgärten lieferte Stadtgärtner Johann Nikolaus Scholer im Jahr 1899. Seinen Namen erhielt der Schützenmattpark aber bereits im 15. Jahrhundert. Das Büchsenschiessen war damals populär, weshalb der Basler Rat den Schützen diesen Platz zuwies.
Dass der Schützenmattpark auch Brutrevier vieler Störche ist, berichtete das Stadtbuch im Jahr 2014.
Das Basler Stadtbuch wünscht allen ein schönes Wochenende!
Bildquelle: Basler Stadtbuch