Eine neue Heimat für den FCB

Heute vor 25 Jahren, am 15. März 2001: «Nach 27 Monaten Bauzeit erlebt das neu erstellte Stadion St. Jakob-Park voll besetzt mit 33'433 Zuschauern seine fussballerische Premiere mit dem Nationalliga-A-Finalrundenspiel Basel–Lausanne. Es endet torlos.» (Basler Chronik)

Obwohl es sich sportlich um ein reguläres Meisterschaftsspiel der Saison 2000/2001 handelte, war die Nachfrage nach Tickets riesig. «Trotz direkter Fernsehübertragung hätte der FC Basel 1893 gut und gerne das doppelte Quantum an Tickets absetzen können», hielt der damalige FCB-Kommunikationschef Josef Zindel im Basler Stadtbuch 2001 fest.

Ursprünglich war 1997 von Baukosten in Höhe von 170 Millionen Franken und einem Baubeginn im Dezember desselben Jahres ausgegangen worden. Tatsächlich beliefen sich die Investitionen schliesslich auf über 220 Millionen Franken. Der effektive Baustart erfolgte im Dezember 1998 mit dem Abriss des alten Stadions. Entworfen hat den Neubau das Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron.

Im Hinblick auf die Fussball-Europameisterschaft 2008 wurde der St. Jakob-Park in den Jahren 2006 und 2007 weiter ausgebaut. Mit dem zusätzlichen dritten Rang (Galerie, Sektor G) über dem bestehenden Sektor C erhöhte sich die Kapazität auf heute 38'512 Sitzplätze.

Im Bild: Choreografie der Muttenzerkurve zur Stadionpremiere.

Bildquelle: FC Basel 1893

Teilen