Stadtgedächtnis seit 1879
Freie Evangelische Schule
Vor einem halben Jahrhundert bezog das Freie Gymnasium Basel einen Neubau am Scherkesselweg 30. Die Einwohnergemeinde Basel-Stadt und die Christoph Merian Stiftung stellten der Schule ein 9600 m² grosses Gelände im Baurecht zu günstigen Bedingungen zur Verfügung. Die Baukosten für das neue Schulhaus beliefen sich auf 16,8 Millionen Franken. Das Einweihungsfest fand vom 7. bis 9. November 1975 statt.
Die Schule wurde 1889 als «Freie Evangelische Volksschule» gegründet und war die erste vom Staat finanziell unabhängige Basler Privatschule. Unterrichtet wurde vorerst in notdürftig umgebauten Räumen an der Elisabethenstrasse. Mit dem Bau eines eigenen Schulgebäudes an der Kirschgartenstrasse ergab sich nach wenigen Jahren die Möglichkeit, das schulische Angebot zu erweitern. Das Schulgeld betrug zu Beginn fünf Franken pro Quartal. Heute bietet die Schule einen vollständigen Bildungsweg vom Kindergarten bis zur schweizerisch anerkannten Maturität an. Das FG Basel – seit 1889 Bildung nach Mass ist als Tagesschule mit Fünftagewoche und Blockzeiten organisiert.
«Die Freie Evangelische Schule ist umgezogen» – so titelte das Basler Stadtbuch 1975.
Im Bild: Neubau für die Freie Evangelische Schule am Scherkesselweg 30. Ansicht von Süd-Osten, der zweigeschossige Verwaltungstrakt und der Gebäudeteil mit den Spezialräumen für den Unterricht der Biologie, Physik und Chemie.
Bildquelle: Emil Balzer, Basler Stadtbuch 1975.