Robinsonspielplätze: Spiel und Spass

Der Verein Robi-Spiel-Aktionen ist seit über drei Jahrzehnten ein fester und unverzichtbarer Bestandteil der Freizeitgestaltung in der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Mit seinen vielfältigen, pädagogisch begleiteten Angeboten erreicht der Verein jährlich zehntausende Kinder. Vor 30 Jahren lösten sich die Robi-Spiel-Aktionen von Pro Juventute und wurden am 7. März 1996 als eigenständiger Verein ins Handelsregister eingetragen.

Die Wurzeln der Robi Spiel Aktionen Basel reichen jedoch deutlich weiter zurück. Bereits Mitte der 1950er-Jahre entstanden in Basel auf der Voltamatte und im Horburgpark die ersten Abenteuerspielplätze der Schweiz. Der Regierungsrat übertrug Pro Juventute im Jahr 1956 die Trägerschaft. Die Robinsonspielplätze in der Schweiz zeichneten sich durch eine weitgehend einheitliche Infrastruktur aus: Holzhütten, Werkstätten, Backstube, Märchenzelt, Kinderkino, Kleinkinderspielplatz sowie grosszügige Freiflächen zum freien Spielen und Austoben.

Im Jahr 1996 ging Pro Juventute eine Partnerschaft mit der GGG Basel ein; gemeinsam übernahmen sie die Trägerschaft der Robi-Spiel-Aktionen. Nachdem 2018 buchhalterische Mängel bekannt wurden, kam es zum Zerwürfnis mit der GGG Basel. In der Folge löste sich der Verein von der GGG und wandelte sich in einen Publikumsverein.

Heute umfasst das Angebot der Robi-Spiel-Aktionen sieben pädagogisch betreute Robi-Spielplätze, zwei Kindertankstellen, zwei Spielbuden sowie drei Spielmobile. Darüber hinaus organisiert der Verein jährlich während sechs Wochen die Kinder-Ferien-Stadt. Im Auftrag des Erziehungsdepartements betreibt Robi zudem an neun Standorten im Kanton Basel-Stadt schuleigene Tagesstrukturen sowie Mittagstische.

Wie Kinder in den 1980er-Jahren in der Stadt Basel spielten, hielt Charlotte Seemann im Stadtbuch 1984 fest.

Im Bild: Mädchen mit Dreirädern auf der Schützenmatte, März 1938.

Bildquelle: Staatsarchiv Basel-Stadt, Fotograf: Lothar Jeck, BSL 1060c 3/10/112A

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