Das Zschokke-Haus ob Engelberg

Nach 30 Jahren Nutzung wurde das ZSCHOKKE-HAUS im Kanton Obwalden umfassend renoviert. Eine Zentralheizung wurde eingebaut, die sanitären Anlagen erneuert, und das Haus wurde erstmals geschlechtergerecht ausgestattet – Studentinnen waren nun gleichberechtigte Nutzerinnen. Die Basler Chronik hält für den 23. April 1966 fest: «Mit einem kleinen Fest wird das renovierte Zschokke-Haus der Studentenschaft ob Engelberg wieder eröffnet.»

Der Zoologie-Professor Friedrich Zschokke hatte der Basler Studentenschaft zuvor 10'000 Franken geschenkt, mit dem Ziel, ein eigenes Ski- und Berghaus zu errichten. Sein Anliegen war es, Studierenden und jungen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen einen Ort in den Bergen zu bieten, an dem sie sich erholen und zugleich konzentriert studieren können. Die Basler Studentenschaft gründete daraufhin die Zschokkehaus-Stiftung, stockte den Fonds auf 25'000 Franken auf und begann mit der konkreten Planung. Am 13. Dezember 1936 konnte das Haus eröffnet werden – es erfreut sich bis heute grosser Beliebtheit. In erster Linie steht es Angehörigen der Universität Basel zur Verfügung.

Erinnerungen an das Ferienheim Morgenholz im Kanton Glarus sind im Stadtbuch 1995 festgehalten.

Im Bild: Das Zschokke-Haus im Jahr 1977 auf einer Ansichtskarte

Bildquelle: X

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