Stadtgedächtnis seit 1879
Der höchste Punkt der Stadt
Das Bild zeigt die Steinentorstrasse mit den Häusern «zum inneren, mittleren und äusseren Träubel»; auf der Höhe gefindet sich das Bollwerk «Dorn im Aug», die sogenannte Elisabethenbastion. Johann Jakob Schneider malte dieses Aquarell am 21. und 24. Mai 1875.
Das Elisabethenbollwerk entstand 1550 an Stelle des alten Wehrturms «Dorn im Aug». Es wurde auch Bürger- oder Steinenwerk, hie und da auch «Hohe Schanze» genannt, weil es mit seinen 288 Metern über Meer — Spiesshof 278, Münster 273 — weitaus der höchste Punkt der Stadt innerhalb der äusseren Gräben war.
Basels Entfestigung, also die Niederlegung der historischen Stadtmauern und die Auffüllung des Stadtgrabens, war eine der wichtigsten städtebaulichen Leistungen des 19. Jahrhunderts. In einem der umfangreichsten je im Basler Jahrbuch/Stadtbuch publizierten Artikel kann man darüber im Detail nachlesen.
Bildquelle: Staatsarchiv Basel-Stadt, Johann Jakob Schneider, BILD Schn. 113)