Stadtgedächtnis seit 1879
Gründung des Verbandes schweizerischer Konsumvereine
42 Delegierte beschlossen am 11./12. Januar 1890 in Olten auf Anregung der Société coopérative suisse de consommation in Genf und auf Einladung des Allgemeinen Consumvereins (ACV) in Basel die Gründung des Verbandes schweizerischer Konsumvereine (VSK). Es waren 27 Konsumvereine vertreten, von denen 5 sofort ihren Beitritt erklärten. Am Ende des Jahres zählte der Verband 43 Mitglieder. Nach seiner Konstituierung als wirtschaftspolitischer Verein koordinierte der neue Verband ab 1. Februar 1890 die Aktivitäten der einzelnen Konsumvereine, um eine stärkere Stellung auf dem Markt zu erreichen.
Als Vorort wurde der ACV Basel bestimmt. Damit legten die Konsumvereine den Grundstein für die langjährige Verbundenheit der Coop – der VSK wurde 1969 in Coop umbenannt – mit der Stadt Basel. Im Jahr 1902 wurde die Liegenschaft Thiersteinerallee 14 erworben, wo Coop noch heute seinen Hauptsitz hat.
Auswahl relevanter Meilensteine:
1907: Eröffnung des neu erbauten Lagerhauses in Pratteln mit Kaffeerösterei, Mais- und Gewürzmühle (siehe Bild); 1910: Einrichtung einer eigenen Druckerei im Gebäude der VSK-Zentralverwaltung; 1912: Beschluss zum Bau einer Schuhfabrik als Abteilung des VSK; um 1936: Neubau Lagerhaus beim Bahnhof Muttenz
Annemarie Bilgeri schreibt im Basler Stadtbuch 1990 zum Jubiläum 125 Jahre Coop ACV.
Bildquelle: Basler Stadtbuch