Zürich–Basel–London

Am 1. März 1935 nahm die Swissair – Schweizerische Luftverkehr AG den Flugbetrieb auf der Strecke Zürich–Basel–London auf. Zum Einsatz kam die zwei Wochen zuvor ausgelieferte Douglas DC-2, die mehrmals wöchentlich von Zürich-Dübendorf über Basel-Sternenfeld nach London-Croydon verkehrte. In Croydon genossen die Schweizer Flugkapitäne einen hervorragenden Ruf für ihre Pünktlichkeit und präzisen Blindlandungen bei Nebel und Schlechtwetter. Die Douglas DC-2 war das erste Flugzeug mit schalldichter Kabine und stellte damit einen bedeutenden Fortschritt im Reisekomfort dar. Sie bot Platz für 14 Passagiere.

Am 26. März 1931 fusionierten auf Druck des Eidgenössischen Luftamtes die Basler Balair und die Zürcher Ad Astra Aero zur Swissair – Schweizerische Luftverkehr AG. Sie entwickelte sich in der Folge zur nationalen Fluggesellschaft der Schweiz. Am 2. Oktober 2001 kam der Flugbetrieb zum Stillstand: Das Grounding der Swissair hielt die gesamte Flotte am Boden und sorgte weltweit für Schlagzeilen. Dieses Ereignis ist im Basler Stadtbuch unter dem Titel ‹Crossair, Swissair, nie mehr› festgehalten: http://www.baslerstadtbuch.ch/stadtbuch/2001/2001_2737.html

Die Geschichte der Basler Luftverkehrs-Aktiengesellschaft wurde bereits vor rund 50 Jahren anlässlich ‹50 Jahre Basler Luftverkehr› im Basler Stadtbuch 1975 dokumentiert.

Im BIld: Vorführung der neuen Douglas DC-2 auf dem Flugplatz Sternenfeld am 1. März 1935.

Bildquelle: Staatsarchiv Basel-Stadt, BALAIR 1089 2

Teilen