Die Pax neu am Aeschenplatz

Vor 100 Jahren erwarb die Pax Versicherungs-Gesellschaft, damals noch unter dem Namen Schweizerischer Lebens-Versicherungs-Verein, die Simon’sche Villa am Aeschenplatz und verlegte ihren Hauptsitz von der St. Johanns-Vorstadt an die St. Alban-Anlage.

Nach 25 Jahren Nutzung liess die Versicherung einen fünfgeschossigen Kopfbau errichten, der dem gestiegenen Platzbedarf Rechnung trug. Mit dem Entwurf wurden die Architekten Bräuning, Leu und Düring beauftragt, die dem Gebäude eine repräsentative architektonische Fassung gaben. Bereits 1947 wurde die Anlage durch einen zusätzlichen Flügel zur St. Alban-Anlage hin erweitert. Die Basler Chronik hält am 14. April 1951 fest: «Die PAX, Schweizerischer Lebensversicherungsverein, feiert das Jubiläum ihres 75jährigen Bestehens und weiht gleichzeitig ihren Verwaltungsneubau am Aeschenplatz ein.»

Das abgebildete Foto zeigt den Aeschenplatz mit dem Verwaltungsgebäude der PAX im Frühling 1955. Im Zuge einer weiteren baulichen Entwicklung wurde das Hochhaus 1970 um zusätzliche Geschosse aufgestockt und auf insgesamt acht Stockwerke erweitert; 1971 stand der Bau in dieser Form zum Bezug bereit.

Zwischen 1992 und 1997 entstand schliesslich in zwei Bauphasen ein vollständiger Neubau, der den Vorgänger ersetzte. Nach Plänen des Basler Architekturbüros Bürgin, Nissen, Wentzlaff prägt seither ein markantes, achtgeschossiges Hochhaus mit einer Höhe von 40,8 Metern den Standort.

Die Gründung der Pax, Schweizerische Lebensversicherungs-Gesellschaft AG geht auf das Jahr 1876 zurück. Das Unternehmen, das heute im Bereich der privaten und beruflichen Vorsorge tätig ist, feiert in diesem Jahr sein 150-jähriges Jubiläum. Über ‹Versicherungsgesellschaften in Basel› berichtete das Stadtbuch 1976.

Bildquelle: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv/Stiftung Luftbild Schweiz, Foto: Werner Friedli, LBS_H1-018465

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