Klares Bekenntnis zur nationalen Identität

Das Wiederaufleben der Schweizer Trachten vor rund 100 Jahren war eine kulturelle Gegenbewegung auf die fortschreitende Modernisierung. Es diente zugleich als klares Bekenntnis zur nationalen Identität. In dieser Zeit entstanden zahlreiche Vereinigungen. Ihr Ziel war es, die Trachten als ‹Kleid der Heimat› zu bewahren und zu pflegen. Dazu gehört auch die 1926 gegründete und bis heute bestehende Schweizerische Trachtenvereinigung. Fünf Jahre nach ihrer Gründung veranstaltete sie in Genf das erste Eidgenössische Trachtenfest.

Vor 90 Jahren, am Wochenende vom 6. und 7. Juni 1936, fand in Basel ein Volks- und Trachtenfest statt: «Ein Volks- und Trachtenfest findet trotz der für den farbenprächtigen und reichhaltigen Umzug ungünstigsten Witterung beim zahlreichen einheimischen und auswärtigen Publikum freundliche und rege Aufnahme.» (Basler Chronik)

Am Eidgenössischen Trachtenfest in Genf war auch die Knabenmusik Basel dabei. Ihre Geschichte ist im Basler Stadtbuch 1992 festgehalten: https://www.baslerstadtbuch.ch/stadtbuch/1992/1992_2257.html

Im Bild: Gruppenbild im Kasernenhof. Volks- und Trachtenfest 1936 in Basel.

Bildquelle: Staatsarchiv Basel-Stadt, AL 45, 8-21-3

Teilen