Stadtgedächtnis seit 1879
Der Kohlenberg – stufenlos
Der Blick zeigt den unteren Kohlenberg und die Kohlenbergrampe im März 1874. Am linken Bildrand ist die Senfmühle am Kohlenberg 9 zu sehen, die vom 16. Jahrhundert bis 1898 in Betrieb war. Daneben befindet sich die Einmündung des Steinenbachgässleins und rechts davon stehen die Häuser Kohlenberg 11 und 13. Das Aquarell stammt von Johann Jakob Schneider (1820–1889), dem wir viele Ansichten Basels aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verdanken
Im Jahr 1885 wurde aufgrund der starken Begehung des steilen Kohlenbergs seit Eröffnung der Töchterschule an der Kanonengasse entschieden, diesen abzustufen, um Unglücksfälle zu verhüten, wie die Basler Chronik am 20. Juli 1885 berichtete.
Wer sich fragt, was eine Mühle am Kohlenberg macht, dem sei die Lektüre des Artikels ‹Die Wasserrechte am Rümelinbach› im Basler Jahrbuch 1921 empfohlen.
Bildquelle: Staatsarchiv Basel-Stadt, BILD Schn. 126