Stadtgedächtnis seit 1879
Hebelfeier am 9. Mai 1959
Vor der Peterskirche versammelten sich damals Jung und Alt am Hebeldenkmal, um an den Basler Mundartdichter Johann Peter (1760–1826) zu erinnern. Der Schöpfer des 1899 mit einem Festakt eingeweihten Hebeldenkmals war der Berner Bildhauer Max Leu. Zu den berühmtesten Zeilen von Hebel gehört das später von Franz Abt vertonte Gedicht „Z’Basel an mym Rhii”, das um 1806 in alemannischer Mundart entstand.
Seit dem 15. April und noch bis zum 15. Oktober läuft am Hebeldenkmal die von Barbara Piatti konzipierte Klanginstallation «Hebel spricht», ein Projekt der Basler Hebelstiftung zum 200. Todestag des Dichters. Dort kann man 22 Hörstücke zu Johann Peter Hebel erleben und mithilfe eines Hebel-ABCs mehr über den berühmten Autor erfahren. Alle Informationen zur Installation und zum reichhaltigen Rahmenprogramm finden sich hier.
Heute Mittag wird in der Peterskirche das Tanzstück ‹Himmlisch bei Hebel› von Cis. vis à vis aufgeführt, dem Ensemble eines generationenübergreifenden Tanzprojekts mit Menschen über 60. Mehr dazu hier.
Anlässlich des 250. Geburtstags von Hebel schrieb Roger Ehret eine kurze Hommage im Basler Stadtbuch.
Bildquelle: Staatsarchiv Basel-Stadt, Foto: Hans Bertolf, BSL 1013 1-1159 1