Sensation im Zoo Basel

Eine Sensation im Zoo Basel vor genau 60 Jahren: «Der Zoologische Garten meldet die Geburt eines weiblichen afrikanischen Elefanten; es ist dies der dritte Elefant, der ausserhalb Afrikas geboren wird.» (Basler Chronik, 13. Januar 1966)

Das Elefantenkalb Ota war der erste im Zoo Basel geborene Elefant. Bei ihrer Geburt wog sie 113 Kilogramm und war 94 Zentimeter hoch. Ihre Eltern waren der Bulle Omari und die Elefantenkuh Idunda. 1974 trat Ota anlässlich der Feier zum 100-Jahr-Jubiläum der Gründung des Basler Zoos im Zirkus Knie auf – so wie bereits Idunda, bevor sie in den Zoo kam. Am 30. November 1982 wurde Ota eingeschläfert. Es wird vermutet, dass sie zu wenig konsequent erzogen wurde, was dazu führte, dass sie mit zunehmendem Alter die Autorität der Pfleger nicht mehr akzeptierte.

Im März 2017 wurde die neue, 5000 Quadratmeter grosse Elefantenanlage ‹Tembea› eröffnet. Wie schon 1899 beim Bau des ersten Elefantenhauses für ‹Miss Kumbuk› wurde die Öffentlichkeit aufgerufen, sich an den Baukosten von 27 Millionen Franken zu beteiligen. Mehr als 23'000 Menschen engagierten sich als Patinnen und Paten. Die grösste Einzelspende – anonym getätigt – belief sich auf fünf Millionen Franken.

Im Basler Stadtbuch 2011 porträtiert die Autorin Daisy Reck den Zolli-Mitarbeiter Werner Behrens, der während 38 Jahren die Elefanten des Zollis hegte und pflegte.

Im Bild: Das afrikanische Elefantenkalb Ota, zwei Tage nach der Geburt am 15. Januar 1966.

Bildquelle: Staatsarchiv Basel-Stadt, Fotograf: Hans Bertolf, BSL 1013 3-7-717 1

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