Stadtgedächtnis seit 1879
Engagement für die Dickhäuter
Ein Stall für Elefantenbullen im Zoo Basel mit separater Aussenanlage vor 40 Jahren: «Der Basler Zolli eröffnet eine stark erweiterte Elefantenanlage.» (Basler Chronik, 14. August 1985). Die Anlage wurde durch die Architekten Bräuning, Leu und Dürig entworfen und 1953 eröffnet. Bei der Eröffnung beherbergte das Haus neben fünf jungen afrikanischen Elefanten auch die Panzernashörner Gadadhar und Joymothi.
Im März 2017 wurde die neue, 5000 Quadratmeter grosse Elefantenanlage ‹Tembea› eröffnet. Wie schon 1899 beim Bau des ersten Elenfantenhauses für «Miss Kumbuk» wurde in der Öffentlichkeit dazu aufgerufen, sich an den Baukosten in Höhe von 27 Millionen Franken zu beteiligen. Mehr als 23'000 Menschen engagierten sich als Patinnen und Paten. Die grösste Einzelspende, anonym bezahlt, belief sich auf fünf Millionen Franken.
Im Basler Stadtbuch 2011 porträtiert die Autorin Daisy Reck den Zolli-Mitarbeiter Werner Behrens, der 38 Jahre lang die Elefanten des Zollis hegte und pflegte.
Im Bild: Innenansicht des Elefantenhauses mit Panzernashorn.
Bildquelle: Staatsarchiv Basel-Stadt, Foto: Elsbeth Siegrist-Knöll, BSL A 1.63.1