Saubere Wäsche mit schwedischen Waschmaschinen für Basel

«Die Zentralwäscherei an der Flughafenstrasse nimmt ihren Betrieb auf; dank ausgeklügelter technischer Einrichtungen ist es möglich, täglich gegen 17 Tonnen Wäsche schrankfertig abzuliefern.» (Basler Chronik, 16. November 1966) Das Foto entstand etwas mehr als ein Jahr zuvor, als die Aufrichte gefeiert werden konnte.

Bei ihrer Eröffnung galt die Zentralwäscherei als die innovativste Wäscherei Europas. Zu Beginn wurde die Wäsche des Bürgerspitals, von Alterssiedlungen und gemeinnützigen Institutionen gewaschen. Bereits fünf Jahre zuvor bewilligte der Grosse Rat einen Kredit von 831'000 Franken für die Anschaffung der schwedischen Waschautomaten. (Basler Chronik, 20. April 1961) 1993 demonstrierten rund 200 Angestellte der Zentralwäscherei gegen die Privatisierung des Staatsbetriebs. 33 Jahre nach Inbetriebnahme bezog das Unternehmen einen Neubau. Im Jahr 2004 verkaufte der Kanton Basel-Stadt die Aktienmehrheit an bardusch.

«Deregulierung und Privatisierung – ein Bumerang?» – so fragte das Basler Stadtbuch 1995 kritisch. Der Beitrag von Regula Hofer ist hier nachzulesen.

Bildquelle: Staatsarchiv Basel-Stadt, Foto: Hans Bertolf, 29. September 1965, BSL 1013 1-2827 1

Teilen