In die Höhe bauen!

In den Fünfzigerjahren des 20. Jahrhunderts wuchs die Stadt über sich hinaus. Das Foto vom 24. September 1954 zeigt die Baustelle des 13-stöckigen Heuwaage-Hochhauses. Bereits im November desselben Jahres wurde die Aufrichte gefeiert und im Herbst 1955 zogen die ersten Mieterinnen und Mieter ein. Das Basler Traditionsunternehmen Stamm führte den Bau aus. Sein Architekt Arnold Gfeller hatte bereits 1951 die drei ebenfalls 13-geschossigen Entenweid-Hochhäuser realisiert.

Dieser Tage beginnen die Vorbereitungsarbeiten für den Abriss des Heuwaage-Riesen. Er wird (mit etwas Verspätung) einem 70 Meter hohen Neubau von Miller & Maranta weichen.

Den ersten Vorstössen in neue städtebauliche Dimensionen folgten bald weitere: Roland Rohn entwarf mit dem Bau 52 das damals mit 72 Metern höchste Gebäude der Roche, das 1961 übergeben wurde und nun abgerissen werden soll. Ein Jahr darauf folgte der markante Lonza-Turm von Suter + Suter Architekten, der 68 Meter hoch ist und bis heute als Bürohochhaus dient.

Im Stadtbuch 2011 berichteten wir über Basels Plätze zwischen Beständigkeit und Veränderung.

Bildquelle: Staatsarchiv Basel-Stadt, Foto: Hans Bertolf, BSL 1013 1-633 1

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