Die Anfänge von Pro Natura Basel

Genau vor 70 Jahren, am 15. September 1955, gründete der Lehrer Ruedi Massini den Basler Naturschutz. Zwei Jahre später trat der Verein als Sektion Basel-Stadt dem Schweizerischen Bund für Naturschutz bei, der heute unter dem Namen Pro Natura bekannt ist. Während in den Anfangszeiten vor allem die Reservate und der Erhalt möglichst vieler städtischer Grünflächen im Vordergrund standen, kamen ab den 1980er-Jahren mit der Umweltbildung und dem politischen Naturschutz zwei weitere wichtige Standbeine der Naturschutzarbeit hinzu. Pro Natura Basel und Fachpersonen gaben 1985 den «Basler Natur-Atlas», ein Inventar der wertvollsten Naturflächen im Kanton Basel-Stadt, heraus. Marilise Rieder publizierte im Stadtbuch 1985 einen Beitrag zur Bedeutung des Kompendiums.

1992 errichtete Pro Natura Basel eine Geschäftsstelle, um die Naturschutzarbeit zu professionalisieren. Im Herbst 1991 wählte der Vorstand von Pro Natura Basel den Diplom-Biologen Thomas Schwarze zum Geschäftsführer. Die Geschäftsstelle wurde in der Remise im Gellertpark der Christoph Merian Stiftung eingerichtet, wo sie noch heute domiziliert ist. Pro Natura Basel hat derzeit rund 4000 Mitglieder und wird von einem ehrenamtlichen Vorstand geleitet.

Mehr zum Naturschutz im Stadtkanton ist im Basler Stadtbuch 1995 nachzulesen: «Basel natürlich – Naturschutz im Stadtraum»

Im Bild: Seit ihrer Errichtung ist die Geschäftsstelle von Pro Natura Basel in der Remise im Gellertpark, Gellertstrasse 29, domiziliert.

Bildquelle: Pro Natura Basel

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