Chronik September 2002

  • Sowohl die so genannte «Goldinitiative» der SVP, welche den Erlös aus einem Verkauf der...

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    … Goldbestände der Schweizerischen Nationalbank oder den Ertrag daraus vollumfänglich zur Finanzierung der AHV verwenden wollte, als auch der Gegenvorschlag von Bundesrat und Parlament, aus dem Ertrag je einen Drittel der AHV, den Kantonen und der «Stiftung Solidarität Schweiz» zukommen zu lassen, werden gesamtschweizerisch von Volk und Ständen knapp abgelehnt. Basel-Stadt sagt mit 55,9 Prozent der Stimmen Nein zur SVP-Initiative, nimmt jedoch mit rund 53,4 Prozent den Gegenvorschlag an. Der zweiten eidgenössischen Vorlage, dem neuen Elektrizitätsmarkt-Gesetz, stimmt Basel-Stadt mit 52,4 Prozent zu - auch sie wird jedoch gesamtschweizerisch verworfen. Die kantonale Initiative «Fir en offe Basel», welche die Ladenschlusszeiten liberalisieren wollte, wird mit rund 57 Prozent abgelehnt. Nur sehr knapp mit 50,7 Prozent sagen die Stimmberechtigten Nein zu einem durch grossrätliche Bauzonenänderung möglich gewordenen Neubauprojekt an der Rosentalstrasse. - Zum dritten Mal wird auch in Basel der europäische Aktionstag «Ohne mein Auto mobil» mit verschiedenen Aktivitäten und Stadtführungen begangen, unter denen vor allem die kostenlose Besteigung von 17 Stadt- und Kirchentürmen, aber auch die angebotenen Fahrradtouren auf reges Interesse stossen. - Ein Festgottesdienst in der Dorfkirche Riehen mit Predigt von Pfarrer Georg Vischer, Präsident des Kirchenrates der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt, beschliesst die zahlreichen Veranstaltungen, mit denen in der vergangenen Woche das 150-jährige Bestehen des Diakonissenhauses Riehen gefeiert wurde.

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