Chronik August 1898

  • Im Landhof an der Riehenstrasse wird unter ganz aussergewöhnlicher Gunst der Witterung und diesem...

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    … Umstand entsprechendem gewaltigem Andrang des Publikums ein Eidgen. Schwing- und Älplerfest gefeiert. Es fanden sich dazu aus den Bergkantonen der Schweiz die besten Schwinger und Steinstosser ein; ferner wurden vorgeführt Jodeln und Alphornblasen, Hurnussen, Fahnenschwingen und dergleichen Nationalspiele, Beim Schwingen massen sich mit den eigentlichen Vertretern der nationalen Kunst die städtischen Turner. Im allgemeinen fiel diesmal das Urteil zu Gunsten der Sennen aus. Ausser den Wettkämpfen auf dem Landhof bot das Fest Umzüge, Bankette u. dergl., aber wenig Reden. Die Preisverteilung nannte folgende Namen in erster Linie: im Schwingen Bossy (Payerne) und Blaser (Schwarzenegg) ex aequo; im Alphornblasen Marti Vater (Hergiswil); im Einzeljodeln Schär Vater (Selzach); im Gruppenjodeln die vier Mann aus Urnäsch; im Fahnenschwingen Aloys Barmetter (Buochs) und Jos. Fässler (Schwyz) ex aequo; im Hurnussen die Ersiger Gesellschaft; im Steinstossen mit Anlauf Desclouds (Winterthur); im Steinstossen von Stand Franz Betschard (Arth); im Weitsprung Spichti (Kleinbasel); im Klettern Aug. Amrein (Kleinbasel); im Wettlauf Otto Maurer und Hans Müller (beide Kleinbasel) ex aequo; im Hochweitsprung Jean Frehner (Basel Bürgerturner); endlich im Stangensprung Karl Lamm (Basel Bürgerturer).

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